Bereits längere Zeit war die Züchterin Imelda Angehrn nicht mehr völlig überzeugt, dass die Entwicklung des English Bulldog in die richtige Richtung gehen würde und als dann anfangs dieses Jahrhunderts die Diskussion über die verschärften Tiergesetze und Zuchtbestimmungen begann, entschloss sie sich - nach eingehenden Gesprächen mit namhaften Kynologen - um Bewilligung zur Einkreuzung einer anderen Rasse nachzusuchen.
Die SKG bewilligte diesen Zuchtversuch und im Sommer 2001 fiel in der Pickwick-Zucht von Imelda Angehrn der erste Kreuzungs-Wurf English Bulldog x Olde English Bulldogge. In der Folge wurden diese Hunde unter der Bezeichnung Pickwick Bulldogs Old Type (PBOT) geführt.
Seither sind in über 50 Würfen mit über 280 Welpen zur Welt gekommen und im Verlaufe der Zeit zeigte es sich, dass eine Rückkreuzung in den English Bulldog nicht möglich ist. Hingegen war das Zuchtprogramm ein voller Erfolg, da die daraus entstandenen Hunde grossen Anklang fanden und alle ihre Besitzer vom einmaligen Wesen, der Beweglichkeit und Belastbarkeit der PBOT begeistert waren.
Bald bildete sich aus Vertretern des Arbeits-Ausschusses für Zuchtentwicklung und Zuchtförderung in enger Zusammenarbeit mit Imelda Angehrn eine Projektgruppe, die auf die Anerkennung einer neuen Bulldog-Rasse arbeitete. Über 70 Hunde wurden von einem Tierarzt und Richter beurteilt und deren Eintragung in das Anhang-Register des Schweiz. Hundestammbuches (SHSB) beantragt.
In der Folge hatte sich auch der Zentralvorstand der SKG mit dem Projekt zu befassen und endlich am 15. September 2004 war es so weit, dass dem Antrag des oben erwähnten Arbeitsausschusses zur Anerkennung der neuen Rasse unter der Bezeichnung Continental Bulldog stattgegeben wurde.
Mittlerweile gibt es mehrere Züchter in der Schweiz und Deutschland.
Die Rassenanerkennung des FCI (Fédération Cynologique Internationale) wird bestrebt.